Mach doch, was DU! willst oder wie du deine Monster liebevoll an die Leine legst

In den letzten Tagen habe ich sehr gehäuft erlebt, wie meine lieben Klienten und Messe-Interessenten mit ihren kleinen innerlichen Monstern kämpfen und sich selbst ganz tricky um die Einladung zum Vorstellungsgespräch oder den begehrten Auftrag, aber vor allem um ihre kostbare Lebensqualität bringen.

Kennst du sie auch, deine kleinen Selbstsaboteure in Dir, die dich davon abhalten, den Job oder das Honorar zu bekommen, das du verdienst? Nein? Dann scroll mal weiter runter!

Mir sind sie auch bestens vertraut – diese kleinen Nager und ich widmete mich ihnen in den letzten Wochen täglich – ja richtig gehört! Täglich und zwar voller Hingabe!

Und so kam es, dass sie sich nun mit mir langweilen, weil ich mich weigere, mich mit ihnen weiterhin lustvoll zu streiten und beschlossen habe, sie lieb zu haben.

Darf ich vorstellen:

tux-161365_1280Der Kleinmacher

Sein Motto ist: “Lieber bleib ich klein, als mich so groß und stark zu zeigen, wie ich wirklich bin.”

Sein Ziel: im eigenen Komfortkäfig sitzen bleiben, wo die Kollegen und die Aufgaben zwar nerven, es aber vermeintlich soooo schön SICHER ist.

Typische Sätze von ihm: „Das brauchst gar nicht probieren, den Anforderungen in der Stellenausschreibung bist du sowieso nicht gewachsen! Das ist doch nichts für DICH!“

 

Ein ganz naher Verwandter von ihm ist

monster-602548_640 (1)Der Schwarzmaler

Sein Motto: „Sag nicht, ich hätte dich nicht gewarnt!“

Er will die Wahrscheinlichkeit deines Scheiterns begrenzen und sieht nur Katastrophen, wo gar keine zu sehen sind.

„Das geht bestimmt schief. Das interessiert doch eh keinen, was du zu sagen hast.“ sind seine Lieblingssätze.

 

Was machst du nun mit den beiden?

Naja, du kannst ihnen Recht geben und damit den ganzen Raum einnehmen lassen und alles bleibt beim Alten. Du kannst sie aber auch liebevoll einladen, um dir zu verraten, wo sie denn herkommen und was sie vorhaben. Dabei wirst du beobachten, dass sie auch ihre Berechtigung haben. Beide haben es sich in deiner Kindheit bei dir bequem gemacht, gefüttert von ängstlichen Eltern, Lehrern, Mitschülern, die dich beschützen wollten und selbst im Sicherheitsdenken zu Hause waren. Sie haben es sicher gut mit dir gemeint.

Heute aber bist du in der Lage, dein Leben selbst in die Hand zu nehmen. Du bist erwachsen! Du kannst heute in jeder Sekunde selbst entscheiden, was gut für dich ist! Alles andere ist so unsexy wie dieser schwarze Zeitgenosse!

“Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit”. (Milton Erickson)

Beobachte gerne einmal deine Gedanken! Wann und bei welchen Dingen machst du dich selbst klein? Bist das wirklich du? Oder sind es Prägungen und schlechte Erfahrungen, die zu handfesten Konditionierungen in der Rolle dieser kleinen Biester in dir geführt haben und dich nun in deinem Denken und Fühlen einschränken?

Traust du dich groß und wagemutig zu denken und zu fühlen, wird sich nach dem Gesetz der Resonanz das gelungene Interview oder auch das Honorar einstellen, das du verdienst.

Jeder Gedanke, der dich grübeln und zweifeln lässt, bist nicht du! Sondern deine Monster in dir!

Fühlst du dich klein, bleibst du klein. Die Energie folgt immer deiner Aufmerksamkeit. Deshalb glaube ich meinen Gedanken nicht mehr.

Achte auf deine Worte, denn sie werden zu deiner Wahrheit! Deshalb mag ich z.B. auch die Bezeichnung Kleinunternehmer nicht! Sie birgt keinerlei Botschaft zum Wachstum. Aber das nur am Rande ;).

Hast du dich einmal mit dem Kleinmacher und Schwarzmaler versöhnt und sie auf die Reservebank deines inneren Orchesters verwiesen, werden sie recht still und plustern sich nicht mehr so auf. Sie sind nun ein akzeptierter Teil von dir, der auf dich aufpasst, dass du keine voreiligen Entscheidungen triffst – sei es im Vorstellungsgespräch, in der Gehaltsverhandlung oder im Konfliktgespräch. Sie dürfen gerne zu mehr Achtsamkeit beitragen und sogar wertvolle Allianzen bilden. Das ist ihre Bestimmung und keine andere!

 Der Druckmacher und der Feedbackjunkie

Monster

Sie sind mir sehr vertraute Zeitgenossen.

Ihr Motto: „Los, da geht noch was!“, „Wie ausruhen? Reiß dich zusammen und bring das Projekt zu Ende!“.

Der Druckmacher ist ein echter Macher und kann im positiven Sinne antreiben, im negativen Sinne jedoch Menschen versklaven und vor sich hertreiben. Ihm habe ich dummerweise in den letzten Messewochen sehr viel Raum gegeben. Mein Körper, im übrigen mein bester Coach 😉 hat sich mit einer fetten, nicht enden wollenden Erkältung bedankt. Super gemacht! Andrea! Nase voll und keine Stimme mehr! Warum passierte mir das?

Wer mich kennt, weiß, dass ich sehr viel Spaß an meiner Arbeit habe und eine Vollblut-Umsetzerin bin.  Übertreibe ich meinen Arbeitseifer und bin zu sehr in meiner männlichen Macher-Energie, komme ich aus der Balance.

Biografisch betrachtet bin ich die typische „Leistungstochter“, die nur Liebe und Wertschätzung über Leistung von ihren Eltern bekommen hat und immer für die anderen da war. Hier tappe ich als Coach manchmal wieder in die Falle und merke nicht, dass ich mich erst einmal selbst wieder erholen darf, bevor ich anderen helfe. Positiver Stress ist genauso Stress für den Körper. Er unterscheidet nicht.

Ich gestehe! Ganz tief drinnen möchte ich mir immer noch beweisen, dass ich gut genug bin. Und das ist toxisch! Da hatte ich noch eine liebevolle Aufgabe mit meinem Feedbackjunkie. Ich durfte noch einmal lernen, mich selbst auch mit meinen Schwächen anzunehmen.

“Erst wenn es dem Meister gut geht, kann er sich seinen Schülern widmen.“, sagen die buddhistischen Mönche.

 

monster-1131840_640Die Jammertante

tut am liebsten das, was ihr Name schon verrät, sie jammert gerne. Und dafür kann man Gründe finden, die es gar nicht gibt. Ihr Motto:„Das Leben ist ungerecht!“ „Warum tut mir mein Chef das an?“ Ihr Ziel ist Klagen statt Handeln. Na viel Erfolg, sag ich da nur.

Die Jammertante nimmt jede Gelegenheit wahr, über Dinge zu klagen, die sie nicht ändern kann. Genauso gerne jammert sie abernauch über Umstände, die sehr wohl in ihrem Einflussbereich liegen und die von ihr geändert werden könnten!!! Fängt sie einmal an zu klagen, wird es schwierig, einen produktiven Gedanken zu fassen.

Eine weitere kleine Geschichte aus meinem Nähkästchen:

Letztes Jahr beklagte ich mich selbst noch über Kunden, die ständig jammerten, die versuchten meinen Preis zu drücken, unzuverlässig oder gar nicht zahlten. Ich fühlte mich als Opfer und nicht wertgeschätzt, habe ich doch versucht, durch aufwendige individuelle Zahlungspläne jedermann mein ganzes Wissen und Können bereit zu stellen. Gedankt wurde es mir selten. Irgendwann reichte es mir. Die überflüssige Jammertante ist wirklich das einzige Monster, das ich in die Besenkammer steckte. Nix liebevoll!

Jetzt konnte ich mir in Ruhe meine neue Strategie überlegen. So bekam nicht nur mein Wunschkunde eine neue Gestalt, ich schnürte neue Coachingpakete und arbeite seitdem nur noch auf Vorauskasse mit Hilfe des Online-Anbieters Digistore. Auch hier haben meine Kunden weiterhin die Möglichkeit, bequem in Raten zu zahlen. Digistore regelt nun die Zahlungsabwicklung und ich war das lästige und zeitaufwendige Forderungsmanagement los. Die Jammertante sitzt immer noch beleidigt in der Kammer und ich hab mehr Zeit für und Freude an Kunden, die meine Leistung wertschätzen und ihrem Leben wirklich einen Ruck geben wollen :).

 

alien-671296_640Das Regelmonster

weiß immer ganz genau, wie etwas zu sein hat. Sein Lieblingssatz ist „Das muss so sein!“ und es versucht, alle Regeln sicher einzuhalten. Es ist der Perfektionist unter den anderen Monstern.

Es steht sich gerne selbst im Weg, weil es mit seinen großen Augen jede Bewerbung, jedes Angebot oder einen Blogartikel zigmal dreht und wendet, bis es wirklich perfekt ausschaut. Manchmal fängt es gar nicht erst an, weil es ja nicht perfekt sein könnte. In der Zeit hat ein anderer längst den Job, das Gehalt oder den Auftrag erhalten. Bravo!

Seit ich selbständig bin, habe ich mich vom Perfektionismus weit entfernt. Natürlich lege ich Wert auf Ästhetik meiner Website, dass die Rechtschreibung meines Blogs in Ordnung ist und meine Coachingleistung stimmt. Aber ich habe wirklich keine Zeit, lange über jeden Schritt nachzudenken. Aus dem Bauch heraus (oder mit Hilfe meiner weiblichen Intuition) habe ich bisher immer die besten Entscheidungen getroffen. Sicherlich mache ich auch hier und da Fehler. Aber die sind Gold wert, weil ich daraus lerne und durchs EINFACH MACHEN Ängste und Zweifel ablege.

„Lieber unperfekt als gar nicht“ ist mir in Fleisch und Blut übergegangen.

Grundlegend kann man sagen, dass sich JEDES dieser kleinen Monster von deinen Ängsten ernährt. Ängste sind jedoch eine Illusion, Fantasien deines Geistes und diese gilt es aufzulösen. 

Es lohnt sich sehr, sich im Alltag achtsam zu beobachten und die Ernährung deiner Monster auf Liebe umzustellen. Dann werden sie faul und bequem und du kannst machen, was du willst! 🙂 Wie du das machst?

Durch diese drei einfachen Fragen:

  1. Wo ist gerade meine Aufmerksamkeit?
  2. Wo könnte meine Aufmerksamkeit gerade sein?
  3. Wo möchte ich, dass meine Aufmerksamkeit ist?

Schaut einfach aus, ist es aber nicht!

Hier gilt, es liebevoll mit dir zu sein, nicht zu werten und zu urteilen und deine Gedanken in die Richtung zu drehen, wo du sie haben willst. Sie werden deinen Erfolg nach sich ziehen.

Wenn du nun ein Ziel hast, z.B.

  • mit deiner Berufung endlich erfolgreich durchzustarten
  • das Interview diesmal nicht vergeigen
  • deine einschränkenden Glaubensmuster zum Thema Geld verdienen durchbrechen möchtest,

dann lege gerne mit mir deine kleinen Monster an die Leine und vereinbare über diesen Link dein kostenfreies Orientierungsgespräch von 20 min mit mir oder registriere dich noch für meinen Liveworkshop, in dem es auch um deine Monster geht:

live-workshop-traumbusiness

Ich freue mich auf dich!

Alles Liebe

deine Andrea

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