Wie du dein Business gestaltest, wie du es dir wünschst

Als  ich 2011 beschloss, neben meiner Anstellung mein Business zu starten, haben mich viele belächelt. Als ich mich dann ein Jahr später als Berufungscoach hauptberuflich selbständig machte, haben sie mich für total verrückt erklärt „Spinnst du! Du kannst doch nicht deinen toll bezahlten Job aufgeben, um noch ein Coach unter Tausenden zu werden und noch dazu mit kreativem Ansatz. Da kommt doch keiner!“

Meine entschlossene Antwort war: „Aber mich gibt’s doch noch nicht!“

Wie ich es nun in so kurzer Zeit geschafft habe, gut und leicht von meinem Business zu leben, davon erzählen meine 10 folgenden Erfahrungen und mein kostenfreies Live-Webinar am Montag, 20:00.

#1 Probier dich erst einmal aus und mach Fehler!

Als ich in der Nebentätigkeit als Kunsttherapeutin startete, habe ich erst einmal Kreativ-Workshops für Frauen angeboten, um herauszufinden, worauf ich am meisten Lust habe, welche kreativen Übungen am besten greifen und wo den Frauen da draußen am meisten der Schuh drückt. Unter Frauen fühlte ich mich sicher, keine nahm meine typischen Anfangs-Fehler übel, ich erfuhr sogar sehr viel Unterstützung und wuchs mit jedem gelungenen Setting/Workshop in meine Rolle hinein. Es machte mir rasend Spaß, unkonventionelle Coachingwege zu gehen und damit meinen Lieben auf die Sprünge zu helfen. Meine Energie und die meiner Klientinnen stieg und stieg. Nach und nach kamen immer mehr Frauen mit beruflichen und Erschöpfungs-Themen zu mir, sodass ich meinen Schwerpunkt auf die Berufung legte.

Damit war meine scharfe Positionierung schon mal fix: Berufungsfindung für Frauen, die funkeln statt funktionieren wollen.

Fazit: Probieren geht über Studieren! Du kannst nur herausfinden, was alles in dir steckt, wenn du dich auf den Weg machst.

#2 Definiere deine berufliche Vision und leite davon deine magische Botschaft ab

„Funkeln statt funktionieren“ – das ist das, was alle meine Klientinnen wollten und was auch für mich eine große Bedeutung hat. Ein Jahr lang tingelte ich mit diesem Vortragstitel durch die bayrischen Lande und zog meine Kundinnen magisch an. Das Geschäft lief wie von alleine. Ich konnte es selbst kaum glauben. Und es fühlte sich herrlich an.

#3 Zeig dich verletzlich und erzähl deine Story

Oft wurde ich gefragt, wie ich es schaffe, mit einem einzigen Vortrag vor 100 Frauen 25 Kundinnen zu akquirieren. Meine Antwort: “Ich bin einfach nur ich und erzähle meine Geschichte, gebe meine positiven Erfahrungen mit Klienten und auch eigene Misserfolge weiter, die zum Schmunzeln anregen.”

Fazit: Sei authentisch in Wort, Bild und Video und du bekommst sie alle!

#4 Höre auf deinen Bauch und halte, was du versprichst.

In der Wirtschaft habe ich gelernt, in klaren Strukturen zu denken und klare Absprachen zu treffen. Diese Fähigkeit unterstützt bei der Kreation deines Businessmodells, dem Coachingvertrag, im Akquisegespräch und letztendlich im ganzen Coaching-Prozess mit hoher Qualität. Ich verspreche nie etwas, was ich nicht halten kann. Sollte ich mich bei einer Anfrage unwohl fühlen, die Chemie nicht stimmen oder die Inhalte nicht zu meinen Kernkompetenzen gehören, lehne ich lieber einmal einen Auftrag ab oder delegiere an einen Kollegen. Das gleiche gilt für Kooperationen.

#5 Gehe nur Kooperationen ein, die dich wirklich weiterbringen und ehrlich gemeint sind

Eine meiner wichtigsten Lernerfahrungen als Gerne-Geberin war, dass Menschen gerne Trittbrett fahren, wenn du eine hohe Energie und viel Klarheit mitbringst. Sollte man dir eine Kooperation anbieten, dann frage dich immer: und was habe ich davon? Ich gehe nur noch Kooperationen mit Menschen ein, die mich und mein Angebot ergänzen. Alles andere riecht nach „Einspannen“. Seit über einem Jahr habe ich ein eingespieltes Messeteam aus ehemaligen Klienten als Kooperationspartner, mit denen ich unheimlich gerne präsentiere. Sie lernen von mir und ich von ihnen. Gemeinsam sind wir viel erfolgreicher. Bald gibt es auch gemeinsame Webinare.

#6 Steh zu deinen Entscheidungen und schaue nicht mehr zurück

Gerade wenn ein eigenes Business für dich noch Neuland ist, wirst du öfter und länger nachgrübeln, ob jetzt der eine oder der andere Weg der richtige für dich ist. Mein bester Ratgeber ist mir hier immer meine Intuition. Klar, du brauchst eine Strategie, aber du entscheidest dennoch mit dem Bauch. Dein Verstand überprüft die Entscheidung nur noch einmal auf Realisierbarkeit. Einmal getroffen, habe ich nie eine Entscheidung revidiert, sondern konsequent durchgezogen – auch wenn die Umsetzung manchmal schwer war und sehr viel Leistung von mir beanspruchte (zum Beispiel mein Onlinebusiness aufzubauen – da steckt ne Menge Fleiß drin, der sich erst später auszahlt). Nachdem immer mehr Kundinnen und auch Männer danach fragten, ob ich sie auch beim Businessaufbau unterstützen kann, nahm ich die Strategieberatung noch dazu. Inzwischen macht mir diese am meisten Spass, weil es auch mein eigener Weg ist. Als Kunsttherapeutin arbeite ich kaum noch. Das hätte ich mir vor 5 Jahren noch nicht träumen lassen.

#7 Leg deine inneren Monster an die Leine und übe Dankbarkeit

80% deines Erfolges macht das richtige Mindset aus. Mein Business hat so richtig Fahrt aufgenommen, seit ich meine einschränkenden Entscheidungen zu den Themen „Geld verdienen“ und „Sichtbar werden“ aufgelöst habe. Diese sind gerade bei uns Unternehmerinnen die hartnäckigsten Blockaden – natürlich auch evolutions- und erziehungsbedingt, aber lösbar!!! Das ist die gute Nachricht. Hier gibt es ganz tolle Techniken.

#8 Entwickle eine konkrete Erfolgsstrategie und nimm dein Business selbst in die Hand

Obwohl ich ein sehr kreativer Mensch bin, denke ich als Unternehmerin in klaren Strukturen und habe immer meine Strategie vor Augen. Wenn du nicht weißt, wo du hinwillst und dir keine erreichbaren Etappenziele setzt, fängst du nicht an oder tust dich schwer, weil dir die Motivation fehlt. Den meisten meiner Klienten, die zu mir kommen, ist die Puste auf halber Strecke ausgegangen. Meist fehlte es an einer klaren Ausrichtung. Sie arbeiteten mehr im Business als am Business.

Fazit: Nimm dir mindestens 3 Stunden in der Woche, um AN deinem Business zu arbeiten! Am besten als Jour fixe.

#9 Definiere deinen Wunschkunden und bau kontinuierlich Vertrauen zu ihm auf

Wenn du deinen Zielkunden, seine Träume, Schmerzen, Probleme, Vorlieben in- und auswendig kennst, kannst du ihn mit deinem unwiderstehlichen Wert-Angebot magisch anziehen. Das wird häufig unterschätzt! Bau dir kontinuierlich deine E-Mail-Liste auf und schaffe über einen regelmäßigen inhaltsreichen Newsletter Vertrauen zu deinen Wunschkunden auf.

#10 Sei 100%ig und tue es einfach!

Wenn du mal weißt, was du wirklich wirklich willst, dann gehe auch dafür – egal, was andere sagen. Komme ins Tun – lieber unperfekt als nicht erledigt. Ich beobachte immer wieder, wie Gründer jedes kleine Detail ihres Konzepts ausarbeiten wollen und nicht in die Puschen kommen. NEIN! Das ist nicht wichtig. Am Anfang ist es wichtig, dass du EINFACH verkaufst bzw. mit deinem Wissensvorsprung berätst. Und das ist in 95% der Fälle jede Menge und absolut ausreichend. Du wächst mit jedem Schritt und wirst dadurch sicherer, ein echter Experte – kannst allmählich auch höhere Stundensätze verlangen. Irgendwann hast du so viele Aufträge, dass du gar keine Zeit mehr für Perfektionismus hast. Dann hast du es geschafft und ich klopfe dir auf die Schulter ;).

Willst du dich mit mir über diese Erfahrungen unterhalten, dann komm doch ins kostenfreie Live-Webinar.

Du erhältst danach eine Aufzeichnung.

Ich freue mich auf dich

Deine Andrea

2 Comments

  • Kirsch Barbara

    Reply Reply 5. Juni 2016

    Danke, Andrea, für Deine offene, funkelnde Art zu kommunizieren! Das inspiriert mich als Jungunternehmerin mega!

    • Andrea

      Reply Reply 5. Juni 2016

      Das freut mich sehr, liebe Barbara! Danke!
      Was ist denn dein Business?

Leave A Response

vierzehn + 7 =

*

* Denotes Required Field